Regionale Schule mit Grundschule

„Schule vor 100 Jahren“

Gebastelte Schiefertafeln

Sehr geehrte(r) Leser(in),

ich möchte ihnen in diesem Bericht davon erzählen, was wir, die 5b und 5c der Heinrich-Heine-Schule, in den letzten 3 Tagen über „Schule vor 100 Jahren“ gelernt haben.

Am 1. Tag haben wir im Internet recherchiert, was der Unterschied zwischen der Schule von heute und der Schule von früher ist. Wir haben viele Unterschiede gefunden, z.B. dass die Schule viel strenger und ungerechter war. Außerdem haben wir Regeln kennen gelernt und sie versucht selbst einmal auszuführen. Dann haben wir eine Schiefertafel angefangen zu bauen. Als erstes haben wir Tafelfolie auf eine Holzplatte geklebt und den Schwamm befestigt.

Dienstagmorgen haben wir in der Sporthalle Spiele von früher gespielt, wie z.B. Hahnenkampf, Murmeln und Bäumchen wechsel dich. In der 3.-4. Stunde lernten wir die Belohnungen und Strafen kennen, die wirklich hart waren. Die Schiefertafel haben wir in der 5.-6. Stunde zu Ende gebaut und die Kreide angebracht.

Am 3. Tag haben wir uns in der Kirche ein altes Klassenzimmer angeschaut. Es war sehr klein, übelst kalt und sehr dunkel. Ich war ziemlich froh, dass ich heutzutage lebe!

Insgesamt fand ich die 3 Tage sehr gut, weil wir sehr viel gelernt haben und auch mal bemerkt haben, wie gut es uns heutzutage eigentlich geht.

(Schülerin 5b)

„…Die 2. und 3. Stunde haben wir uns über Bestrafungen und Belohnungen unterhalten. Bei Belohnungen durfte man sich damals nach vorne zum Lehrer setzen und hat ein Belohnungskärtchen bekommen. Bei Bestrafungen gab es einen Schlag auf die Finger oder man musste in die Ecke….“

(Schülerinnen 5b und 5c)

„…Vor 100 Jahren waren die Klassenzimmer sehr kalt und sehr klein. Nur wenige Familien hatten viel Geld und die meisten Kinder mussten z.B. auf dem Feld arbeiten und konnten nicht immer zur Schule gehen. Früher waren auch mehrere Jahrgänge in einer Klasse und es konnten bis zu 100 Schüler in einem Raum sein…“

(Schülerin 5c)

„Wir waren in einem alten Klassenzimmer in der Gadebuscher Kirche. Dort war es sehr kalt und es gab nur Kerzenbeleuchtung. Wir haben in der Sporthalle alte Sportspiele ausprobiert wie z.B. Tauziehen oder Hahnenkampf. Wir fanden die drei Tage sehr schön und lehrreich…“

(Schülerinnen 5b und 5c)

„…Die letzten beiden Stunden wurden wir gefragt, was wir jetzt schon alles wissen. Es wurde z.B. gesagt, dass Lehrerinnen nicht verheiratet sein durften und man sie mit Fräulein ansprechen musste….“

(Schülerin 5c)

 

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