1. Vorwort
Wir unterbreiten das Angebot der ganztägig arbeitenden Grundschule, weil wir versuchen möchten, allen Kindern die gleichen Bildungschancen zu eröffnen. Wir brauchen ein Mehr an pädagogisch gestalteter Lernzeit. Aktives Schulleben schafft Identifikationsmöglichkeiten der Schulmitglieder mit der Schule und fördert soziale Begegnung und soziales Miteinander.
Unsere ganztägig arbeitende Grundschule bietet Unterricht, vielfältige Angebote, Durchführung von Projekten, Hausaufgabenzeit und Fördermöglichkeiten auf unterschiedlichen Gebieten.
Alle SchülerInnen der Klassenstufen 1 bis 4 sind in das Angebot einbezogen. Nach jährlicher freiwilliger Erklärung der Eltern, nehmen die angemeldeten Schülerinnen und Schüler teil. In enger Kooperation mit dem angrenzenden Hort gibt es Sonderregelungen für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 1, die oftmals noch der Mittagsruhe bedürfen, die der Hort anbieten kann.
Kernkompetenzen
- selbstständig handeln können;
- Werkzeuge konstruktiv und reflexiv nutzen können;
- in heterogenen Gruppen erfolgreich miteinander umgehen bzw. gemeinsam handeln können (Rychen 2005).
Formen des Lernens
- bewusste Aneignung von Wissen,
- lebendige Erfahrung,
- partizipatorische Mitgestaltung,
sollen sowohl den Sinn als auch die Funktionsweise sowie schließlich die Gestaltungsspielräume demokratischer Regeln, demokratischer Tugenden und demokratischer Kooperationen erschließen. Eine herausragende Rolle spielen dabei soziale Kompetenzen als notwendige, wenn auch nicht hinreichende Bedingungen demokratischer Lebensformen auf der Ebene individueller Dispositionen, Bereitschaften, Fertigkeiten und Überzeugungen. Ohne soziale Kompetenzen keine Kooperation, keine Verantwortungsübernahme, keine Partizipation, ohne dieser Qualifikationen der Individuen keine Demokratie.
Leitkompetenz – Erfolgreich selbstständig handeln können
Erfolgreich selbstständig handeln können setzt Gelegenheitsstrukturen für selbstständiges Handeln in Schule und Unterricht voraus; dazu gehören:
- die Übertragung von Verantwortung,
- Gelegenheit zu eigenständiger Planung von Aufgaben und Projekten;
- Erprobung von Führungsaufgaben, Initiativrechte und Anerkennung für selbstständig erbrachte Leistungen, auch die Duldung von (begründetem) Widerspruch und das Gehen eigener Wege.
- Die Förderung der Selbstwirksamkeit, d.h. eine optimistisch getönte Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit, die unerlässlich ist für eine positive Motivation zu schulischer Leistung, hängt ab von der positiven Bewertung individueller Initiative und der Anerkennung für individuelle Anstrengungsbereitschaft und nicht nur für eine tatsächlich erbrachte Leistung.

2. Organisation (Zeitmodell/Rhythmisierung)
Wir arbeiten weiter an einer Rhythmisierung des Tagesablaufes, in dem wir weitestgehend im Block unterrichten. Die Frühstückspause ist 20 Minuten lang und die Mittagspausenzeit beträgt 30 Minuten. Die Angebote liegen in der 5. bzw. 6. Stunde. Sie sind zum größten Teil altersübergreifend organisiert.
3. Personal
In den Ablauf der vollen Halbtagsschule ist das gesamte Kollegium involviert. Außerdem bietet die Schulsozialarbeiterin ein Sozialtraining und weitere Angebote zum sozialen Miteinander an. Die Musikschule Fröhlich und der Pegasusverein bieten musikalische Programme an. Eltern konnten wir zur Tätigkeit in Angeboten gewinnen.
4. Elternmitarbeit
Die Elternmitarbeit wird in der Schulkonferenz, im Elternrat, in den Elternvertretungen der Klassen und im Schulförderverein praktiziert.
Elterngespräche finden regelmäßig und bei Bedarf zeitnah statt und einmal im Jahr führen wir einen großen Elternsprechabend durch.
Fragen, die in diesem Zusammenhang gestellt werden müssen:
Elternmitarbeit kann nur aufgebaut werden, wenn es eine Schule wirklich will, wenn es im Schulprogramm verankert ist und die notwendigen begleitenden Strukturen dazu entwickelt und eingerichtet werden.
- Wie können Eltern für eine ehrenamtliche Mitarbeit gewonnen und dann in die bereits vorhandenen Strukturen integriert werden?
- Wie ist es möglich, eine konsequente Begleitung, Beratung und Betreuung der mitarbeitenden Eltern im schulischen Alltag zu sichern?
- Wie kann eine Kultur der Anerkennung dieser ehrenamtlichen Mitarbeit durch die Schule aussehen?
Elternarbeit kann dann erfolgreich und für Schulen wie Eltern eine wichtige Bereicherung sein, wenn sowohl die Frage der Struktur, der Begleitung und auch der Ankerkennung berücksichtigt werden..
5. Räume und Flächen
(Schulhaus, Mensa, Außenanlagen)
Wir sind mit modernen Fachräumen ausgestattet und arbeiten nach dem Klassenraumprinzip. Die Schule wurde incl. der Sporthalle von 2004-2007 grundsaniert. Seit 2021 verfügen alle Klassenräume über WLAN und eine interaktive Tafel. Unser Anbau verfügt über einen Essenraum für 65 SchülerInnen. Dort können die Schülerinnen und Schüler ihr Mittagessen einnehmen – in zwei Durchgängen. Der Schulhof ist großzügig gestaltet. Tischtennisplatte und Spielgeräte können genutzt werden. Sportliche Aktivitäten sind in den Angeboten enthalten, um Bewegungsfreude und Koordination zu fördern.
6. Angebot
Wir sind mit modernen Fachräumen ausgestattet und arbeiten nach dem Klassenraumprinzip. Die Schule wurde incl. der Sporthalle von 2004-2007 grundsaniert. Seit 2021 verfügen alle Klassenräume über WLAN und eine interaktive Tafel. Unser Anbau verfügt über einen Essenraum für 65 SchülerInnen. Dort können die Schülerinnen und Schüler ihr Mittagessen einnehmen – in zwei Durchgängen. Der Schulhof ist großzügig gestaltet. Tischtennisplatte und Spielgeräte können genutzt werden. Sportliche Aktivitäten sind in den Angeboten enthalten, um Bewegungsfreude und Koordination zu fördern.
7. Schulverpflegung
Das Mittagessen wird in unserem neuen Speiseraum eingenommen. Das Essen wird durch einen externen Anbieter geliefert (Menüfactory – Gadebusch). Um den Kindern gesunde Küche und das Anfertigen von Mahlzeiten nahe zu bringen, nutzen wir die Küche für Angebote. Die Schüler haben Zugang zu einem Wasserspender.
8. Hausaufgabenzeit
Nach Befragung der Eltern ergab sich bei der Auswertung, dass das Anfertigen der Hausaufgaben eine vorrangige Priorität einnimmt.
Inhaltliche Gestaltung der Hausaufgabenzeit:
• Regeln für die Hausaufgabenzeit werden mit den Kindern erarbeitet und sichtbar gemacht
• Fachkollegen achten darauf, dass die Zeitvorgaben für die Hausaufgaben eingehalten werden (Umfang)
• Es ist darauf zu achten, dass die Kinder ein differenziertes Leistungsvermögen haben (es ist nicht sinnvoll, alle Kinder mit dem gleichen Hausaufgabenumfang zu versorgen)
• Falls die schriftlichen Hausaufgaben erledigt sind, können die mündlichen Hausaufgaben erledigt werden bzw. es kann gelesen werden
• Treten gravierende Probleme bei der Hausaufgabenerledigung auf, wird ein Schüler beauftragt, um den verantwortlichen Fachlehrer zu informieren bzw. die Lehrkraft nimmt direkt Kontakt zur Klassenlehrkraft auf.

